critic.de, 20.02.2022

Die Freiheit, sich durch die Bilder zu bewegen
Johanna Scheler

"Besonders ist die Art und Weise, wie der Regisseur die Situation erzählt: Von dem Zeitpunkt an nämlich, als der Brief mit der Aufforderung, das Land zu verlassen, bei Zohra ankommt, verschwindet die Protagonistin aus dem Bild. Vorher haben die Zuschauer*innen sie in ihrer Umgebung durch lange Einstellungen und Standbilder kennengelernt, in denen Zohra immer wieder die Szene betritt und verlässt. Die Freiheit, mit der sie sich durch die Bilder bewegt, spiegelt die Freiheit wider, die sie durch ihre Aufenthaltsgenehmigung erlangt hat." full article